Wissen Sie, welche Nennleistung Ihre Gebäudetechnik hat?

Heizung. Klima. Lüftung.

Eine Wärmepumpe im Gewerbegebäude kann eine interessante Alternative zur bestehenden fossilen Wärmeerzeugung sein. Entscheidend ist jedoch, Technik, Gebäudestruktur, Wirtschaftlichkeit und Förderung gemeinsam zu betrachten.
Die Grenze von 70 kW kann für Ihre Gewerbeimmobilie entscheidend sein. Liegt die Nennleistung einer relevanten Anlage darüber, sollten Sie die gesetzlichen Anforderungen an Gebäudeautomation und Monitoring jetzt auf Ihre Agenda nehmen.

Bin ich von der 70-kW-Grenze betroffen?

Entscheidend ist die Nennleistung Ihrer technischen Anlage. Relevant sind insbesondere Heizungsanlagen, kombinierte Heizungs- und Lüftungsanlagen, Klimaanlagen sowie kombinierte Klima- und Lüftungsanlagen.

Mehr als 70 kW? Dann sollten Sie das Thema jetzt auf Ihre Agenda nehmen.

Was ist bis Ende 2029 zu beachten?

Nichtwohngebäude mit einer relevanten Heizungs-, Klima- oder Lüftungsanlage von mehr als 70 kW Nennleistung müssen grundsätzlich bis zum 31. Dezember 2029 mit einem System für Gebäudeautomatisierung und Gebäudesteuerung ausgestattet werden.

Das System soll unter anderem Energieverbräuche überwachen und analysieren, Effizienzverluste erkennen und den Betreiber auf Verbesserungsmöglichkeiten hinweisen.
Das bedeutet: Für viele Gewerbeimmobilien werden in den nächsten Jahren Investitionen in die technische Gebäudeausrüstung erforderlich.

→ Gesetzliche Anforderungen auf der offiziellen Seite des Bundes nachlesen

Eine Investition wird voraussichtlich kommen. Aber investieren Sie noch in die richtige Technik?

Wenn Sie in den nächsten Jahren in Monitoring, Steuerung und Gebäudeautomation investieren müssen, sollten Sie vorher klären, wie Ihre Immobilie künftig mit Wärme versorgt werden soll.
Eine neue Steuerungs- und Monitoringlösung um eine ältere fossile Heizung herum aufzubauen, kann wirtschaftlich wenig sinnvoll sein, wenn die Wärmeerzeugung wenige Jahre später ohnehin erneuert werden soll.
Deshalb lohnt es sich, die anstehenden Investitionen gemeinsam zu betrachten:

Fossile Heizung weiterbetreiben oder bereits heute den Umstieg auf eine Wärmepumpe vorbereiten?

Fossile Heizung oder Wärmepumpe: Wie viel kostet Wärme?

Eine Wärmepumpe ist nicht automatisch für jedes Gebäude die wirtschaftlich richtige Lösung. Entscheidend sind unter anderem Wärmebedarf, erforderliche Vorlauftemperaturen, Effizienz der Wärmepumpe sowie die Kosten für Strom und den bisherigen Energieträger.

Deshalb lohnt sich der Vergleich der laufenden Kosten.
Das Umweltbundesamt hat gemeinsam mit Fraunhofer IEG und Fraunhofer ISI die Kosten von Gasbrennwertkesseln und Wärmepumpen gegenübergestellt.

Was bedeutet das für Ihre Immobilie?

Der Vergleich zeigt: Ob sich eine Wärmepumpe wirtschaftlich lohnt, hängt stark von der Effizienz der Anlage und den individuellen Energiekosten ab.
Deshalb sollte nicht pauschal entschieden, sondern die konkrete Immobilie betrachtet werden.

Rechnen Sie selbst nach

Allgemeine Vergleiche geben eine Orientierung. Entscheidend ist aber Ihre eigene Immobilie: Energieverbrauch, Energiekosten und die Effizienz der vorhandenen und zukünftigen Technik bestimmen das tatsächliche Einsparpotenzial.

Nutzen Sie unseren Wirtschaftlichkeitscheck, um Ihre heutige Wärmeversorgung mit einer Wärmepumpe zu vergleichen. Mit Ihren eigenen Verbrauchs-, Energiepreis- und Investitionsdaten erhalten Sie eine erste wirtschaftliche Orientierung.

Photovoltaik kann die Wirtschaftlichkeit zusätzlich verbessern

Wird ein Teil des benötigten Stroms direkt am Gebäude erzeugt, kann das die Betriebskosten einer Wärmepumpe weiter reduzieren.

Noch keine PV-Anlage? Sprechen Sie uns an. Wir kennen die richtigen Leute.

Wärmepumpe in den nächsten 3 Jahren geplant?

Jetzt Förderung sichern. Später investieren.

Für förderfähige Wärmepumpen in bestehenden Nichtwohngebäuden gilt aktuell grundsätzlich ein Zuschuss von 30 % der förderfähigen Ausgaben.

Warum sich ein früher Antrag lohnen kann

Die Höchstgrenzen der förderfähigen Ausgaben sinken ab dem 1. Februar 2027 alle sechs Monate.

Das bedeutet: Der Fördersatz bleibt grundsätzlich bestehen, die Berechnungsgrundlage der Förderung wird bei einer späteren Antragstellung jedoch schrittweise niedriger.

Wer eine Wärmepumpe ohnehin in den nächsten Jahren plant, sollte deshalb jetzt prüfen, ob die Förderung frühzeitig gesichert werden kann.

Nach der Förderzusage beträgt der Bewilligungszeitraum grundsätzlich 36 Monate.

Erst Förderung klären. Dann investieren.

Bei der Antragstellung gelten konkrete technische und vertragliche Voraussetzungen. Unter anderem muss die geplante Wärmepumpe förderfähig sein und der erforderliche Lieferungs- oder Leistungsvertrag die vorgeschriebene Förderbedingung enthalten.

Sprechen Sie mit uns, bevor Sie den Auftrag auslösen. Wir prüfen Förderfähigkeit, Förderhöhe und das richtige Vorgehen.

→ Aktuelle Förderrichtlinie des Bundes ansehen

Erfahrung in Fördermitteln und Projektbegleitung

Wir begleiten Unternehmen, Eigentümer und Investoren bei der Planung und Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen.
Dabei übernehmen wir nicht nur die Antragstellung. Wir prüfen die Förderfähigkeit, achten auf die richtige Reihenfolge und begleiten das Vorhaben bis zur Abrechnung.

Unser Ziel: Eine sinnvolle Investition mit der bestmöglichen Förderung verbinden.

Heute schon an 2029 denken

Wer heute eine neue Wärmepumpe plant, sollte auch die zukünftigen Anforderungen an Monitoring und Gebäudeautomation berücksichtigen.
Die Wärmepumpe sollte so geplant werden, dass sie später in eine übergeordnete Monitoring- und Steuerungslösung integriert werden kann.
Ob die gesamte Gebäudeautomation bereits heute oder erst zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt wird, ist eine separate Investitionsentscheidung.

→ Mehr über Gebäudeautomation und MSR-Technik erfahren

Was bedeutet das für Ihre Immobilie?

Über 70 kW?
Dann sollten Sie die gesetzlichen Anforderungen bis Ende 2029 jetzt auf Ihre Agenda nehmen.
Fossile Wärmeerzeugung vorhanden?
Dann lohnt sich eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Wärmepumpe.
Wärmepumpe in den nächsten Jahren geplant?
Dann sollten Sie prüfen, ob Sie die aktuelle Förderung bereits heute sichern können.

Sprechen Sie mit uns, bevor Sie investieren.

Wir prüfen mit Ihnen Förderfähigkeit, Förderhöhe und das richtige Vorgehen.